Blog-Archiv

Sonntag, 24. Juli 2016

Hochsommerliche Schuhe!


Auf der Suche nach richtig hochsommerlichen Schuhen - bevorzugt aus Stoff - hat meine Frau vor nicht allzu langer Zeit in einer Auslage in der Wiener Innenstadt diese Schuhe  der französisch-spanischen Marke "Espadrij" entdeckt:


Es handelt sich um das Modell "Paysan"...




Espadrij stellt seit Generationen vorwiegend Espadrilles beziehungsweise Schuhe, die auf den klassischen spanisch-französischen Espadrilles basieren, her - klickt man sich durch die Webseite von Espadrij, kann man die Riviera, das Meer und den Sandstrand geradezu riechen und fühlen...

Im Gegensatz zu anderen, billig hergestellten Espadrilles (hier in Österreich auch gerne "Espandrillos" genannt) haben die Schuhe von Espadrij eine sehr hochwertige Sohle - auch aus Jute, aber abgeschlossen mit einer durchgehenden, griffigen Gummisohle, die notfalls auch repariert werden kann:



Auch das Innenleben ist gut und besser als bei anderen Espadrilles verarbeitet, so sind  eine lederne Innensohle aber auch lederne Verstärkungen eingearbeitet. Der Vorteil eines geschnürten Schuhs dieser Art liegt auf der Hand: besserer Halt bedeutet auch mehr Comfort und letztendlich mehr Bequemlichkeit...




Allerdings - bei aller Liebe zu diesen hochsommerlichen Schnür-Espadrilles - klassische Schlupf-Espadrilles haben auch ihren Platz. Mir persönlich gefallen die Modelle "Velours", "Classic" und "Handmade" am besten... Wer weiß - vielleicht finden ja auch solche den Weg zu mir... früher oder später!


Quelle: www.espadrij.com

Quelle: www.espadrij.com

Quelle: www.espadrij.com

Zum Abschluss noch meine eigenen Paysan beim ersten Mal Tragen am Fuß:



Juli 2016

Lucca, Toskana - August 2016



NACHTRAG:


In der Zwischenzeit kam ein zweites Paar hochsommerlicher Stoffschuhe (von Dr. Martens) dazu, ein Schnäppchen um €27,--, gekauft bei Amazon:




Der gelochte Stoff ist perfekt für heißes Wetter!




Natürlich ohne Socken...


Montecattini Terme (Toskana) - August 2016




Montag, 20. Juni 2016

Etwas verspätet: Lean Garments "Selvedge" Chambray Hemd mit Button Down-Kragen...


Als Anfang März dieses Jahres eine neue Lieferung bei "Lean Garments" unter anderem Button Downs aus einem sehr schönen "Selvedge" Chambray-Stoff versprochen hatte, habe ich erneut zugeschlagen.

Nach einigen, für Österreich scheinbar typischen postalischen Wirren konnte ich mein Hemd dann sehr verspätet irgendwann im April letztendlich in Empfang nehmen:






Selvedge-Kante am Abschluss...


Im Vergeich zu meinen OCBDs von Lean Garmets hat dieses Hemd leider viel längere Ärmel (die bereits professionell gekürzt wurden) und es ist auch noch ein wenig taillierter beziehungsweise enger geschnitten... es passt dennoch recht gut, obwohl es mir ein wenig weiter doch etwas lieber gewesen wäre.

Den Kragen finde ich auch nicht so gut wie den auf den anderen Hemden von Lean Garments - doch alles in allem bin ich zufrieden. Das letzte Mal, als ich es getragen habe, musste ich es nach dem Waschen und Trocknen nicht einmal bügeln, denn es hatte sich so gut wie gar nicht zerknittert!

Farbe und Struktur des Chambray passen perfekt zu Schnürlsamt, Brauntönen und eher sportlichen Outfits... aber auch mit Krawatte kann man glücklich werden. Diese sollte aber eine Strickkrawatte sein. Ganz Verwegene trage zu solchen Hemden selbstgebundene Fliegen aus Wollstoff oder Baumwolle, am besten kariert:



Quelle: Pinterest

Und nun die Passform:



Juni 2016

Schaut ganz gut aus, oder?




Sonntag, 5. Juni 2016

Ein veritabler Kaufrausch bei UNIQLO!


Ich habe zu meinem letzten Geburtstag unter anderem ein Buch geschenkt bekommen:




Eine sehr interessante Lektüre, sind die Japaner doch bekannt dafür, dass sie alles, was sie beginnen, mit einer unglaublichen Perfektion zu Ende bringen - ich besitze eine japanische E-Gitarre, die spielt im wahrsten Sinne des Wortes "alle Stück'ln"...

So ist Japan schon seit langem auch für seine Designer und Modelabels bekannt - vor allem für Jeans und Americana-Stil. Ein äußerst erfolgreiches japanisches Label, das seit den 1980er-Jahren fast ausschließlich eher Basic-orientierte Mode zum günstigen Preis à la H&M oder Zara macht, ist:

UNIQLO


Und da Uniqlo seit einiger Zeit über sein britisches Zentrallager auch Österreich zu einem günstigen Preis per Webshop beliefert, musste ich einmal tiefer in die Sphäre des Webshops eindringen - leider gibt es in Österreich (noch) keine einzige Filiale.

Doch, was ist dabei herausgekommen? Ich hatte eine Art Kaufrausch, vor allem bei Teilen aus der Kollaboration Uniqlos mit dem französischen Trendlabel "Lemaire":


Ultraleichtes Seersucker-Sakko aus einem  schnelltrocknenden
Material - mit einem Hauch von "Ivy League".

Supercooles Chambray-Overshirt. Die 1950er rufen!

T-Shirt aus Baumwollpiquè.

Olivgrüne Baumwollshorts mit einer Bundfalte. Klassisch!


Und... Last but not least - aus einer limitierten Auflage anlässlich von "Star Wars - Das Erwachen der Macht" (ich konnte diesen T-Shirts einfach nicht widerstehen!):


Ich sehe mich da mit Jeans und Converse...


Generell fällt auf, dass die Qualität - vor allem im Verhältnis zum Kaufpreis - extrem hoch ist. Höher als bei H&M oder Zara... Gerade die T-Shirts machen einen wirklich hochwertigen Eindruck! Und die Passform ist sehr gut - der Größenberater auf der Webseite von Uniqlo macht es einem leicht, die richtige Größe zu finden (es ist alles in allem "true to size", fast alle Teile, die ich bestellt habe, sind in 'Medium' - nur das Sakko, das ist 'Small').


Wie schon so oft, folgen Tragebilder bald nach und nach!


NACHTRAG:


UPDATE: mittlerweile sind die Ärmel durch
Faltenbildung deutlich kürzer - daher mache ich
diesen Umschlag nicht mehr.
 
Juni 2016




Donnerstag, 19. Mai 2016

Der "perfekte" Penny Loafer? Vintage NOS Cole Haan Pinch Penny Loafer aus den USA


Auf der immerwährenden Suche nach dem perfekten Pennyloafer (auf Österreichisch: "College-Slipper") hatte ich bereits einige Modelle, die ich am Ende allesamt wieder hergeben musste - meistens waren sie nach dem Eintragen zu weit geworden, denn ich habe sehr schmale Füße, oder sie waren einfach von schlechter Qualität.

Daher musste ich geradezu zuschlagen, als ich bei einem Ebay-Händler diese alten, ungetragenen Cole Haan "Pinch Penny Loafer" entdecken konnte - in einer sehr schmalen Weite ("B width"):


Die Marke "Cole Haan" gibt es seit den 1920er-Jahren. In
amerikanischen "Preppy"-Kreisen ist die Firma sehr hoch
angesehen und durchaus auch beliebt.



Die Schuhe wurden bislang nicht einmal probiert!


Die Farbe nennt sich "Cordovan", das Leder ist allerdings
kein "richiges" Cordovan (also Pferdeleder).


Die Qualität ist auf den ersten Blick sehr ansprechend...

Was soll ich sagen? Die Schuhe sind dermaßen schmal, dass sie sogar mir (fast) zu schmal sind! Daher wollen sie behutsam eingetragen werden. Da mir aber bisher die meisten Schlüpfer eben zu weit geworden sind (von meinen Vass Tassels abgesehen), könnte sich das am Ende als Vorteil erweisen...

Die Schuhe sehen jedenfalls umwerfend gut aus!


Mai 2016




Mittwoch, 4. Mai 2016

Und wieder einmal eine Badeshort! Orlebar Brown Setter in "Flamingo"



Ich war eigentlich der Meinung, dass ich keine Badehosen mehr brauche - es sind mittlerweile mehr als genung.

Doch - ich wusste nicht, dass ich auf Menlook eine Badeshort von Orlebar Brown finden sollte - und das zu einem Preis, der um etwa € 90,-- reduziert war! Somit befand sich die meiner Meinung nach absurd teure Orlebar Brown "Setter" in der verwegenen Farbe "Flamingo" in einem für mich akzeptablen Preisbereich:









 
 




Side Adjusters!


Zippverschluss un Druckknopf



Diese Badehose ist verglichen mit der von Suitsupply, die ich letztes Jahr zum Geburtstag bekommen hatte deutlich besser verarbeitet und aus wesentlich festerem, hochwertigerem Material hergestellt. Abgegesehen davon ist sie auch ein bisschen besser geschnitten:


Alles in allem besser, aber im Originalpreis
auch mehr als doppelt (!) so teuer...

Was die Farbe betrifft, muss man sagen, die ist gewagt, ähnlich wie die Farbe meiner Penfield-Short:


Man muss eindeutig gebräunt sein, um in diesen Farben
wirklich gut auszusehen!

Allerdings befindet man sich mit einer flamingopinken Badeshort durchaus in guter Gesellschaft, wie ich denke:


Sean Connery als James Bond in "Thunderball".
Quelle: http://screenmusings.org/

Mein Plan für den heurigen Sommer: Vorbräunen, und dann ab an den Strand mit gewagten Badeshorts!


NACHTRAG:



Viareggio Beach (Toskana) - August 2016